Terrarienhaltung
Maße und Einrichtung
Terrarienbespiel
Maße und Einrichtung:
Die Größe für ein Paar sollte mindestens 80x50x50cm betragen. Mehrere Tiere benötigen natürlich auch mehr Platz.
Die Tiere klettern gern, dafür bietet sich eine raue Rückwand mit vielen Vorsprüngen an. Außerdem benötigen die Tiere leicht feuchte Verstecke. Dazu sind vor allem Tonschalen, die regelmäßig befeuchtet werden, geeignet.
Bodengrund:
Zur Bodengrundgestaltung existieren verschiedene Möglichkeiten.
Dem Lebensraum am ähnlichsten ist es ganz unten eine Schicht Lehm einzubringen die ständig feuchtgehalten wird (z.B. mit schmalen Röhrchen die darin befestigt werden), darauf kommt eine dicke Schicht trockener Sand.
Der Nachteil hierbei ist, dass die Gelege der Weibchen beinahe unmöglich aufzufinden und zu bergen sind.
Möchte man also die Zucht versuchen ist es einfacher den Boden mit einer 5cm dicken Sandschicht zu bedecken. Dabei sollte aber auf keinen Fall vergessen werden eine fechte Höhle ins Terrarium zu integrieren.
Technik:
An die Beleuchtung stellen die Tiere keine hohen Anforderungen, es muss nur darauf geachtet werden dass es am Tag deutlich heller ist als nachts. Wichtig ist es Wärmeplätze zu schaffen.
Dies kann mit Hilfe von Spots oder Heizsteinen geschehen.
Klima und Winterruhe
Temperaturen:
Beim Klima ist es wichtig eine hohe Nachtabsenkung zu erzielen. Tagsüber sollten die Temperaturen bei 27-35°C und 42°C auf dem Wärmeplatz betragen. Nachts sollte die Temperatur allerdings auf 20°C
oder weniger abfallen.
Luftfeuchtigkeit:
Da die Luftfeuchtigkeit bei nur 20-30% liegen sollte ist kein sprühen notwendig. Der Boden muss trocken sein und die Wasserschale sollte so weit wie möglich vom Wärmeplatz entfernt sein. Lediglich ein Teil der Höhlen sollte leicht feucht gehalten werden.
Winterruhe:
Eine Winterruhe ist notwendig. Die Tiere sollten für ca. 2 Monate + Umgewöhnungszeit bei etwa 10°C überwintern. In dieser Zeit werden die Tiere natürlich nicht gefüttert. Vor Beginn der Winterruhe sollten auf jeden Fall Kotproben untersucht werden.
Ernährung
Diese Geckos sind sehr gefräßig und neigen daher zur Verfettung. Sie fressen fast ausschließlich Insekten (Grillen, Heuschrecken, Schaben, Maden) und kleine Säugetiere (Mäusebabys). Teilweise wird
auch berichtet dass sie Salat annehmen.
Der Halter der Tiere muss dringend beachten dass die Tiere nach der Eiablage mehr Futter benötigen als sonst.
Es sollten nur so viele Futtertiere ins Terrarium gegeben werden wie gefressen werden ohne eine Verfettung zu riskieren.
Die Futtertiere sollten bei jeder zweiten Fütterung mit einem Mineral- und Nährstoffpräparat bestäubt werden.
Gefüttert werden adulte Tiere etwa 2 bis maximal 3 Mal pro Woche.