Terrarienhaltung

Maße und Einrichtung

Maße:
Das Mindestmaß für ein Pärchen beträgt 30x30x40cm wobei hier auch eine kleine Gruppe (bis max. 1.3) gehalten werden kann.

 

Einrichtung:

Im Terrarium müssen viele Versteckmöglichkeiten angeboten werden, außerdem sollte es abwechslungsreich strukturiert sein, so dass sich die Tiere ihren bevorzugten Ort aussuchen können.

Die Rückwand sollte so strukturiert sein das sie einen Felsen imitiert.

Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen. Dieser kann locker sein oder einen kleinen Lehmanteil beinhalten. Wichtig ist allerdings dass er entweder grabfähig ist oder eine grabfähige Stelle vorhanden ist, wo die Tiere ihre Eier vergraben können.

 

Technik und Klima

Technik:

Zur Beleuchtung reichen Leuchtstoffröhren oder Ähnliches. Die Tiere brauchen, da sie dämmerungsaktiv sind, nur wenig Licht. Ich persönlich würde jedoch UV-Licht anbieten, daher verwende ich eine ReptiGlo 2.0 Compakt mit 26 Watt.

Die Reicht bei mir auch um für die nötigen Temperaturen zu sorgen.

 

Sollte dies nicht ausreichen besteht die Möglichkeit einen schwachen Spot zu verwenden, dieser sollte in kleinen Terrarien auch einen kleinen Lichtkegel besitzen, damit es nicht zur Überhitzung kommt.

Bei dieser Art ist es auch durchaus möglich ein schwaches Heizkabel und einem Teil des Terrariums anzubringen.


Temperaturen:

Die Temperatur im Terrarium sollte zwischen 25 und 32°C liegen. Punktuell sind auch 40°C möglich.
Bei kleinen Terrarien muss unbedingt darauf geachtet werden dass diese nicht überhitzen

 

 

Winterruhe:

Im Winter sollte eine Winterruhe durchgeführt werden.

Dafür wird die Beleuchtungszeit innerhalb von 4 Wochen auch 6 Stunden verringert. Die Temperatur muss dann bei 18 bis 24°C liegen. Die Menge des Futters wird in dieser Zeit ebenfalls reduziert. Die Winterruhe sollte 4-6 Wochen andauern, dann wird die Beleuchtungszeit wieder stückweise verlängert.


Luftfeuchtigkeit:

Auf Grund des Verbreitungsgebiets kann man sagen dass die Tiere keine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Es reicht wenn 2 bis 3 Mal pro Woche leicht im Terrarium gesprüht wird.

 

Ernährung

Geeignet sind alle Insekten passender Größe.

Jungtiere benötigen sehr kleine Futtertiere, wie Drosophila, Mikroheimchen oder Bohnenkäfer, wobei Bohnenkäfer erfahrungsgemäß nicht so gern angenommen werden.

Gern genommen werden Heuschrecken, Grashüpfer, Grillen, Schaben, Raupen, Käfer, Spinnen, Asseln, Fliegen und Motten.

 

Jungtiere werden alle 2 bis 3 und adulte alle 3 bis 4 Tage gefüttert.

 

Wichtig sind natürlich auch Nahrungsergänzungsstoffe. Es sollte immer eine Kalziumquelle im Terrarium zur Verfügung stehen. Ich verwende dafür geriebene Sepiaschale. Zusätzlich werden die Futtertiere ein Mal pro Woche mit einem Vitaminpräparat bestäubt. Ich empfehle hier Herpetal Complete Terrarium oder Korvimin ZVT.

 

Weibchen speichern Kalzium in ihren Kalksäckchen hinter dem Kopf. Diese schwellen dadurch deutlich an. Das Kalzium wird dann für die Eiablagen verwendet.