Aussehen
wildfarbenes Männchen --Bild durch Anklicken vergrößerbar
Der Leopardgecko hat einen kräftigen Körperbau und der Kopf ist deutlich vom Hals abgesetzt. Er hat kräftige, muskulöse Gliedmaßen und einen prallen Schwanz, der zur Nährstoffspeicherung dient.
Die Schwanzlänge beträgt etwa 2/3 der Kopf-Rumpf-Länge.
Sein Körper ist mit vielen kleinen nebeneinander liegenden Schuppen besetzt, welche kaum sichtbar sind. Außerdem sind auf dem Körper einige Tuberkelschuppen zu finden. Diese wirken wie kleine
Pickel.
Auf der Körperunterseite überlappen sich die kleinen Schuppen, dort sind keine Tuberkelschuppen vorhanden.
Die Ohren werden durch eine durchgehende Öffnung verbunden und sind nur durch das dünne Trommelfell nach außen abgegrenzt.
Man kann das Licht durch die Ohröffnungen hindurch sehen.
Hinter den Vorderbeinen befindet sich ein kleines Loch, die Axialtasche.
Bei sehr gut genährten Weibchen schwillt diese Tasche an. In den Axialtaschen sind bei Wildfängen häufig Ektoparasiten anzutreffen.
Die Füße des Leopardgeckos verfügen über fünf krallenbesetzte Zehen. An der Fußunterseite befinden sich Lamellenschuppen, die jedoch keine Haftlamellen sind.
Körperzeichnung wildfarbener adulter Tiere:
Die Tiere verfügen über dunkle (meist schwarze) Flecken und Tupfen, welche teilweise auch ineinander übergehen können. Bei manchen Tieren ist auch noch eine Bänderzeichnung zu sehen.
Körperzeichnung von Jungtieren:
Die Jungtiere unterscheiden sich optisch stark von adulten Leopardgeckos. Sie besitzen eine Bänderzeichnung, welche vermutlich bei gut genährten adulten Leopardgeckos eine Fresshemmung hervorruft. Die Farben sind sehr kräftig und der Kopf ist fast durchgehend dunkel gefärbt.
Der Augenbereich ist grünlich blau, was man auch sehr gut bei juvenilen Tieren sieht.
Im Nackenbereich besitzen die Jungtiere meist ein weißes Zügelband.
Während der Entwicklung zum adulten Tier löst sich die Bänderzeichnung mehr und mehr auf und es entstehen die ersten Punkte (im Nackenbereich beginnend).
Geschlechtsunterschiede
Männchen sind meist größer und kräftiger gebaut als Weibchen. Außerdem haben sie für gewöhnlich einen breiteren Kopf. Am genauesten ist aber die Bestimmung über die Präanalporen und die Hemipenistaschen. Bei Männchen sind die Poren die in Form eines Dreiecks zwischen den Hinterbeinen gelagert sind geöffnet, außerdem befinden sich am Schwanzansatz zwei deutlich sichtbare Hemipenistaschen.
Die Präanalporen sieht man meist schon nach 5-6 Monaten mit einer Lupe, die Hemipenistaschen sind mit eintreten der Geschlechtsreife sichtbar.
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