Zucht

Fortpflanzung:

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht ist die Winterruhe. Wenn man züchten möchte, sollten die Temperaturen nach der Winterruhe schrittweise hochgefahren werden. Die Temperaturen sollen dann höher sein als üblich. Eine Grundtemperatur von 28°C sollte vorhanden sein. Noch dazu muss ausgiebig beregnet werden. Am besten mit warmen Wasser, damit die Umgebungstemperatur nicht wieder absinkt.

Die Temperatur im Wasserbecken sollte bei ca. 25°C liegen. Dies erreicht man mit einem Aquarienheizstab. Die Wassertiefe sollte bei mindestens 10cm liegen.

Die Beregnung und die hohen Temperaturen spornen die Männchen an laut und ausgiebig zu rufen.

Bald wird man den ersten Amplexus beobachten können.

 

Eiablage/ Aufzucht der Larven:

Die Weibchen legen ihre Eier dann meist auf Pflanzen direkt an der Wasseroberfläche ab, dort werden sie vom Männchen befruchtet.

Sie sollten dann dem Terrarium entnommen und in Gruppen in ein kleines Aquarium mit Regenwasser überführt werden.

Schon nach zwei Tagen schlüpfen die Larven, die sich vor allem von Algen ernähren. Um ihnen die Möglichkeit dazu zu bieten, sollte man ihnen Mangrovenwurzeln und ähnliches zur Verfügung stellen. Diese sollten schon im vornherein gewässert werden. Eine Beleuchtung unterstützt noch den Algenwuchs.

Auch Welstabletten mit reichlich Spirulina bilden gut zerbröselt ein leckeres Mahl.

Regelmäßig sollte auch ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden, damit die Larven in einer gesunden Umgebung aufwachsen können. Nach etwa 6 Wochen beginnt die Ausbildung der Gliedmaße. Sobald die Gliedmaße ausgebildet werden, sollte das Becken mit einem Gazedeckel o.Ä. abgedeckt werden.

Der Wasserstand wird dann gesenkt und ein Landteil eingebracht. Alternativ kann man das Aquarium auch so schräg hinstellen, dass nur ein Teil des Bodens mit Wasser bedeckt ist.

Sind die Tiere an Land gegangen werden sie in Aufzuchtbecken überführt.

Hier würde ich keinen Bodengrund verwenden, da das Becken so leichter gereinigt werden kann.

Als Wasserteil genügt vorerst ein etwas größerer Blumentopfuntersetzer.

Die Jungtiere werden täglich mit kleinen Futtertieren, wie Drosophila, Migrogrillen, Ofenfischchen und Blattläusen gefüttert.